BINE Informationsdienst - Energieforschung für die Praxis

BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe.

  1. Forschungsnetzwerk Stromnetze nimmt Fahrt auf

    Ideen schmieden für das 7. Energieforschungsprogramm - Auf Einladung des Projektträgers Jülich trafen sich am 22. und 23. Juni rund 80 Wissenschaftler des Forschungsnetzwerks Stromnetze im Forschungszentrum Jülich. Anfang des Jahres hatten sie die für die Energiewende wichtigen Forschungsaufgaben identifiziert und zu Themenfeldern gruppiert. Jetzt beginnen sie die inhaltliche Arbeit in fünf Arbeitsgruppen. Das Netzwerk soll Politik, Forschung und Industrie auf Dauer vernetzen. Zu den ersten Aufgaben zählt die Mitwirkung zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, das im Sommer 2018 vorliegen soll.
    © Jutta Perl-Mai, BINE Informationsdienst
  2. Neue Foliengießbank spart Arbeitsschritte

    Herstellung von Brennstoffzellen-Komponenten - Am Forschungszentrum Jülich wurde am Dienstag eine neue Foliengießbank in Betrieb genommen. Sie stellt hochfunktionale keramische Schichtsysteme für elektrochemische Anwendungen her. Solche Hochleistungskeramiken bilden die Grundlage für Brennstoffzellen, Festkörperbatterien und Gastrennmembranen. Mit der neu entwickelten Anlage JuCast 3-500 können die Forscher mehrere Beschichtungen nacheinander auftragen und bisher notwendige Bearbeitungsschritte einsparen.
    © Gerhard Hirn, BINE Informationsdienst
  3. „Das heutige Energiesystem ist viel komplexer als früher“

    BINE-Interview zur Systemanalyse in der Energieforschung - Aktuell laufen die Vorbereitungen für ein neues Energieforschungsprogramm, das die Bundesregierung in der kommenden Legislaturperiode veröffentlichen möchte. Im Vorfeld hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) einen Diskussionsprozess zwischen Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Politik initiiert, um relevante Forschungsfelder zu identifizieren. Im Interview spricht Dr. Johannes Tambornino, der Leiter des Bereichs „Energiestrategien und Systemanalyse“ beim Projektträger Jülich, über die wachsende Bedeutung der Systemanalyse für die Energieforschung.
    © Tambornino
  4. Cloud vernetzt Baumaschinen

    Straßenbau 4.0 - Im Forschungsprojekt SmartSite entwickelten Wirtschaftsinformatiker der Universität Hohenheim gemeinsam mit Unternehmenspartnern eine Steuerung der Logistikkette und ein Assistenzsystem für Walzenfahrer. Die neue, cloudbasierte Software vernetzt Baumaschinen, Baustellenumgebung und Leitsysteme beim Asphaltbau. Die intelligente Steuerung verbessert und verkürzt den Bauprozess – das spart Kosten und sorgt für eine optimale Qualität des neuen Straßenbelags. Den Praxistest bestand sie beim Erneuern des Fahrbahnbelags der Landesstraße L 1206 im schwäbischen Filderstadt.
    © Drees & Sommer
  5. Interviews zu Nichtwohngebäuden starten

    Primärdatenerhebung Nichtwohnungsbau - Für eine Studie zu Nichtwohngebäuden startet jetzt eine breit angelegte Datenerhebung. Zunächst werden etwa 500 Eigentümer öffentlicher oder privater Nichtwohngebäude in 30-minütigen Interviews befragt und geben Auskunft zu Baualter, Nutzflächen, Nutzungstyp, Wärmeschutzstandard und Energieeffizienz der Gebäudetechnik. Anschließend sollen bundesweit bis zu 10.000 Eigentümer telefonisch oder online befragt werden. Mit der Befragung wurde das IFAK Institut für Markt- und Sozialforschung beauftragt.
    © Fotalia/Monkey Business
  6. „Experimentierraum für Energieinnovationen“

    BINE-Interview über klimaneutrale Gebäude und Quartiere - Für den zweiten Teil des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 sind Konzepte für einen zukünftigen internationalen Energiewettbewerb gesucht. Professor Hans-Martin Henning vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist Vorsitzender der Jury für diesen Bereich. Im BINE-Interview erklärt er, warum ein solcher internationaler Wettbewerb für Kommunen, Hochschulen und Baubranche attraktiv ist. Für Interessenten gibt es eine Informationsveranstaltung am 1. Juni 2017 in Berlin.
    © Fraunhofer ISE
  7. Webportal zu energieoptimierten Gebäuden und Quartieren

    Neues Forschungsportal online - Nun ist die Webseite der Forschungsinitiative ENERGIEWENDEBAUEN online. Mit der neugestalteten Forschungsinitiative bündelt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seine langjährigen Fördermaßnahmen Energieoptimiertes Bauen, Energieeffiziente Stadt und Energieeffiziente Wärme- und Kältenetze sowie die Forschung zu thermischen Energiespeichern und Niedertemperatur-Solarthermie und fasst sie unter einem Dach zusammen.
    © Forschungsinitiative ENERGIEWENDEBAUEN
  8. Wasserrad mit drehbaren Schaufeln

    Wasserkraft - Ein neu entwickeltes Wasserrad kann nun Strom an Standorten erzeugen, an denen dies bisher technisch kaum möglich war. Die Maschine arbeitet ohne Stauwehr komplett unter Wasser, bei niedrigen Fließgeschwindigkeiten und kann vorwärts wie rückwärts laufen. Dadurch kann sie in Flüssen und auch in Gezeitenströmungen genutzt werden. Ein Prototyp hat die Tests im Labor erfolgreich bestanden. Aktuell optimieren und erproben die Entwickler an der Universität Siegen das Wasserrad unter Praxisbedingungen.
    © Universität Siegen
  9. Innovationen rechtssicher erproben

    SINTEG: Schaufenster intelligente Energie - Die Bundesregierung ergänzt mit der am 10. Mai 2017 beschlossenen SINTEG-Verordnung das Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG). Sie schafft einen Rechtsrahmen, um neue Verfahren für eine sichere und stabile Stromversorgung bei hohen Anteilen an erneuerbaren Energien zu erproben und in die Praxis zu überführen. Dazu enthält die Verordnung eine sogenannte Experimentierklausel, die perspektivisch auch für weitere Bereiche der Energieforschung von Bedeutung sein könnte.
    © Gerhard Hirn, BINE Informationsdienst
  10. Ambitionierte Ideen und Konzepte gesucht

    Klimaneutrale Gebäude und Quartiere - Der Projektträger Jülich hat während der Berliner Energietage den Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 ausgelobt. Gesucht sind zukunftsweisende Ideen für klimaneutrale Gebäude und Quartiere sowie Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb. Planer und Bauherren können ihre innovativen Planungskonzepte für energetisch ambitionierte Gebäude und Quartiere einreichen. Gefragt sind außerdem Konzepte für einen zukünftigen internationalen Energiewettbewerb, wofür sich Stadtverwaltungen und Hochschulen bewerben können.
    © Johannes Lang, BINE Informationsdienst

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